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Fahrzeuglokale Perzeption

Die Fahrzeuglokalen Perzeption bildet einen der Grundbausteine auf dem Weg zu einer umfassenden Wahrnehmung im Straßenverkehr. Zwar ermöglicht die kooperative Perzeption auch einem Fahrzeug ohne lokale Sensorik die Vorteile der Kommunikation von lokalen Daten anderer Verkehrsteilnehmer oder Infrastruktur zu profitieren, jedoch kann dies nur mit Hilfe von Fahrzeugen realisiert werden, die ihre Umwelt aktiv wahrnehmen.
Fahrzeuglokale Perzeption besteht dabei jedoch nicht nur aus bloßer Wahrnehmung mit Hilfe von geeigneter Sensorik, sondern auch eine räumliche Verfolgung anderer Verkehrsteilnehmer über die Zeit. Dies ermöglicht es Falschalarme zu unterdrücken und potentielle Konfliktpartner zuverlässig zu bestimmen.

Für die Entwicklung werden in Ko-PER Versuchsträger von vier verschiedenen Partner (BMW, Continental Safety Engineering, Daimler/driveU, DELPHI) eingesetzt. Die Sensorerfassungsbereiche sind in folgender Abbildung dargestellt:

Fahrzeuglokale Perzeption - Versuchsfahrzeuge der Partner

Sensorerfassungsbereiche der Ko-PER Versuchsträger, orange: Radar, blau: Kamera, grau: Laserscanner.













Alle Partner detektieren mit den eingesetzten Sensoren Objekte im Fahrzeugfrontbereich. Die beiden BMW Versuchsträger ermöglichen mit ihrer 360° Sensorabdeckung eine virtuelle Rundumsicht um das ganze Fahrzeug. Zusätzlich verfügen die Fahrzeuge noch über unterschiedliche Ansätze zur Fahrzeugeigenlokalisierung.