zurück zur Ko-PER-Übersicht

Arbeiten zur Gestaltung der Mensch-Maschine Schnittstelle im Forschungsprojekt Ko-PER

Chancen der Ko-PER Mensch-Maschine-Schnittstelle

Über drahtlose Fahrzeug-Fahrzeug- und Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation werden mittels Ko-PER Technologie Informationen über das Verkehrsgeschehen gewonnen und mit der fahrzeuglokalen Umfeld-Erfassung fusioniert, um ein möglichst vollständiges Gesamtbild der aktuellen Verkehrssituation zu erhalten (kooperative Perzeption). Somit können im Vergleich zu alleiniger fahrzeuglokaler Sensorik potenzielle Konfliktsituationen vollständiger und früher erkannt werden. Dies ermöglicht zum einen die Auflösung von Verdeckungen und zum anderen eine frühzeitige Fahrerunterstützung.

Chancen der Ko-PER Mensch-Maschine-Schnittstelle

Synchronisierte Funktions- und MMI-Entwicklung in Ko-PER

Funktions- und MMI-Entwicklung sind in Ko-PER eng synchronisiert. Dies stellt sicher, dass die entwickelten Funktionen den Fahrerbedürfnissen und -Fähigkeiten in den adressierten Ko-PER Situationen entsprechen. Letztere wurden im Rahmen einer Anforderungsanalyse erarbeitet und definiert. Basierend auf den Ergebnissen der Anforderungsanalyse wurden die zu entwickelnden Funktionen technisch spezifiziert und die ersten Konzeptarbeiten zur MMI-Gestaltung erarbeitet. Dazu erfolgte eine Umsetzung zeitkritischer Konfliktsituationen in den Simulatoren der beteiligten Projektpartner. Begleitet wird der Prozess der Entwicklung von Informationskonzepten durch empirische Untersuchungen hinsichtlich Akzeptanz und Wirksamkeit. Die Arbeiten zur Gestaltung der Mensch-Maschine Schnittstelle in Ko-PER verfolgen hierbei das Ziel, geeignete Informationsstrategien für eine effektive Fahrerunterstützung in zeitkritischen Konfliktsituationen zu ermitteln. Ko-PER Technologie erlaubt – über Notfallwarnungen hinaus – frühzeitige Informationen (engl. „advisory warnings“) über potenzielle Konfliktsituationen an den Fahrer zu vermitteln. Die Gestaltung solcher frühzeitigen Fahrerinformationen stellt den Schwerpunkt der MMI-Entwicklung in Ko-PER dar.

Synchronisierte Funktions- und MMI-Entwicklung in Ko-PER