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Fußgängerintentionserkennung

Zur Ermittlung des potentiellen Unfallrisikos ungeschützter Verkehrsteilnehmer hat Ko-PER zum Ziel, deren künftige Bewegungstrajektorie frühzeitig abschätzen zu können. Innovative Ansätze stellen die im Rahmen von Ko-PER entwickelten Früherkennungsalgorithmen der Loslauf- und Abstoppbewegung von Fußgängern an Kreuzungen dar.

Hierzu werden typische Fußgänger-Bewegungsmuster aus dem alltäglichen Leben klassifiziert. Mit Technologien aus den Bereichen des maschinellen Sehens, der Mustererkennung und der künstlichen Intelligenz werden hardwarebeschleunigte Algorithmen genutzt, um aus Bewegungen auf die Intention von Personen zu schließen. Das Ergebnis wird in Echtzeit über I2V-Funkkommunikation an die Fahrzeuge weitergegeben.

Öffentliche Kreuzung Aschaffenburg - Fußgängerintension

Beispiel 1 – Früherkennung auf Trajektorienbasis:
Mittels Tracking und Stereo-3D-Triangulation wird die Bewegungstrajektorie von Fußgängern bzw. einzelnen Körperregionen bestimmt. Aus der Größe der Person ist beispielsweise die Warnung abzuleiten “Achtung: Kind!”.







Beispiel 2 – Früherkennung auf Basis der Bewegungsgeschichte:
Mehrere aufeinander folgende Einzelbilder werden vorverarbeitet und gewichtet überlagert (Motion History Images, MHI). Das „Summenbild“ wird zur maschinellen Klassifikation der Bewegungsintention genutzt.

Öffentliche Kreuzung Aschaffenburg - Fußgängerintension